SDEA als Finalistin bei den Global Good Awards 2026 nominiert
- 14. Juli
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SDEA ist Finalistin in der Kategorie „Technology & AI for Good“ bei den Global Good Awards 2026 – als einziger Beitrag aus der Rechenzentrumsbranche unter den sechs Nominierten.

Die „Global Good Awards“, ein in Grossbritannien ansässiges Nachhaltigkeitsprogramm, gaben am 19. Juni die Finalisten für das Jahr 2026 bekannt. Die Gewinner werden am 24. September im Rahmen einer Feier in London bekannt gegeben. SDEA wurde für den SDEA Navigator und das SDEA Label nominiert – ihrer Tools zur Messung und unabhängigen Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Rechenzentren auf der Grundlage von Betriebsdaten aus zwölf Monaten.
In welcher Gesellschaft SDEA steht
Besonders hervorzuheben ist die Kategorie selbst. Die anderen fünf Finalisten kommen aus Bereichen, die weit ausserhalb der Welt der Rechenzentren liegen: ein Bewertungsrahmen für Naturprojekte (Earthly), CO₂-Daten auf Produktebene für den Bausektor (Hilti), ein akustisches Material, das Lärm reduziert, ohne den Luftstrom zu behindern (Boston University), solarbetriebene Energieverteilung für Gemeinden im Pazifikraum (Radiant Technologies) sowie Energieverwaltung für Privathaushalte in grossem Massstab (ScottishPower).
Über die Global Good Awards
Die Global Good Awards sind ein in Grossbritannien ansässiges Programm, das soziale und ökologische Nachhaltigkeit in 19 Kategorien würdigt und an dem Unternehmen, KMU, gemeinnützige Organisationen sowie öffentliche Einrichtungen teilnehmen können. Ihr Leitgedanke lautet „Handlungen statt Ziele belohnen“, und die Auszeichnungen selbst sind für ihre Durchführung mit dem „Gold Awards Trust Mark“ ausgezeichnet.
Preisverleihung: 24. September 2026, London
Kategorie der SDEA: Technology & AI for Good
SDEA ist der Sonderfall – und zwar in positiver Hinsicht. Die Anerkennung kommt von einem breiten Publikum aus den Bereichen Nachhaltigkeit und „Tech-for-Good“ und nicht von der Rechenzentrumsbranche selbst. Auch für Aussenstehende, die nicht aus der Branche stammen, in der das Konzept entstanden ist, waren die Argumente für eine messbare, geprüfte Zertifizierung überzeugend. Das ist eine Form der Bestätigung, die der Beifall der Branche selbst nicht leisten kann.
Warum die Messung den Ausschlag gab
Rechenzentren bilden die Grundlage für nahezu jeden digitalen Dienst – von E-Mail und Cloud über KI bis hin zu Zahlungsvorgängen – und zählen zu den am schnellsten wachsenden Emissionsquellen aller Industriezweige. Die meisten Nachhaltigkeitsbehauptungen, die in diesem Zusammenhang aufgestellt werden, werden niemals unabhängig überprüft.
Der SDEA-Navigator misst die gesamte betriebliche Nachhaltigkeit einer Anlage – Anlageneffizienz, IT-Effizienz, CO₂-Ausstoss und Wasserverbrauch – anhand von realen Betriebsdaten eines ganzen Jahres. Das SDEA Label wandelt diese Messung in eine von unabhängigen Stellen geprüfte Zertifizierung um. Das Rahmenwerk wurde vom deutschen Bundesumweltministerium als Blaupause für die EU-weite Berichterstattung empfohlen und von der IEA als Referenz herangezogen.



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